my story

Hey, ich bin Tanja!

Ich bin Holistic Coach, leidenschaftliche, Yoga- und Meditationslehrerin, Autorin und meine Vision ist es, Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst 

zu inspirieren und zu unterstützen.

Ich leite transformierende Retreats weltweit und online und führe heute das Leben, von dem ich sehr lange geträumt habe. 

Meine Wintermonate verbringe ich auch Inseln, bin mein eigener Boss und teile meine Leidenschaft für persönliche Weiterentwicklung und Transformation bedinungslos. 

Doch das war nicht immer so...

 

meine Geschichte

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Aufgewachsen bin ich zu einem großen Teil bei meinen Großeltern, die mich - seit ich ein Jahr alt bin - in ihrem Wohnmobil mit auf unzählige Reisen genommen haben.

Ich habe dieses freie und abenteuerlustige Leben von klein auf geliebt, vielleicht auch ein Grund, warum ich nie so richtig in eine Box gepasst habe. 

Ich war sehr früh selbstständig und unabhängig und habe jede freie Minute meines Lebens zum Reisen genutzt.

Nach meinem Abitur habe ich ein Jahr in Australien verbracht, was auch den Samen dafür gesetzt hat, dass ich unbedingt mal auf einer Insel leben möchte. 

Da ich so viel wie möglich von dieser wundervollen Welt sehen wollte, war dies auch meine erste Priorität und auch ein Grund, warum ich mich für meinen Beruf als Fachlehrerin entschieden habe.  

Ich habe 6 Jahre lang Ernährung und Gestaltung (was immer noch meine größten Leidenschaften sind), an Grund- und Mittelschulen unterrichtet. Eine ganze Weile lang habe ich mir eingeredet, dass das mein Traumjob sei.In allen Ferien bin ich um die Welt gereist und habe die fremden Kulturen, Landschaften und Menschen bewundert.

Ich mochte die Arbeit mit den Schülern und habe ihnen von Herzen meine Leidenschaft für gesunde Ernährung und Kreativität weitergegeben.

Doch tief in mir wusste ich, dass das nicht der Grund war, warum ich hier bin. Tief in mir hatte ich von Anfang an diese Stimme, die mir gesagt hat: "Du bist für so viel mehr hier, das ist nicht dein Weg! Du verschwendest deine Zeit, lass die Verbeamtung endlich los und fliege! Da wartet noch so viel auf dich!"

Irgendwie wusste ich, dass diese Stimme recht hat, aber ich habe zu sehr auf meinen Verstand gehört , der dafür immer wieder Ausreden gefunden hat. Ich habe ganz lange versucht, diese Stimme zu ignorieren und mich von meiner Angst leiten lassen und weiterhin als Lehrerin unterrichtet.

"Du hast so lange und hart dafür gearbeitet, es gibt keinen passenderen Job für dich, du hast so viele Freiheiten, du bist ein Leben lang abgesichert, Arbeit muss hart sein, was willst du denn sonst machen, du wirst auf der Straße landen, wenn du diese Sicherheit aufgibst..." Diese Ausreden waren ganz schön laut und angsteinflößend.

Doch egal, wie sehr ich diese Stimme ignoriert habe, es gab immer wieder Zeichen und Signale meines Körpers, die mir deutlich gemacht haben, dass dieser Weg zwar der sicherere und einfachere ist, aber eben nicht mein Weg. 

Ich bin mit der Zeit immer geräuschempfindlicher geworden, alles um das Lehrerdasein herum hat mir unglaublich viel Energie gekostet, ich war oft stundenlang richtig ausgelaugt und ausgebrannt, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin. Aber vor allem habe ich den Zugang zu meiner eigenen Kreativität verloren -  und das obwohl ich Kreativität unterrichtet habe.

Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich etwas ändern musste. Doch ich habe damals so sehr an mir gezweifelt, dass ich einfach keinen Ausweg dafür fand.

2017 habe ich dann mit meinem Expartner ein Yogastudio in Germering mit all meinem Herzblut eröffnet. Ich hatte viel Hoffnung darin, dass ich damit den Absprung aus der Schule schaffen würde. 

Das Studio lief auch sehr schnell gut an, doch die Beziehung ging immer mehr den Bach herunter. 

Als ich mich schließlich aus persönlichen Gründen getrennt habe, stand ich am Ende ohne Alles da und habe alles verloren. 

Ich war niedergeschlagen und hoffnungslos. Ich fühlte mich komplett leer, orientierungslos und ohne Hoffnung auf einen Ausweg.  Ein Jahr lang habe ich nicht mehr unterrichtet und war froh, den sicheren Hafen der Verbeamtung noch zu haben. Ich arbeitete noch eine Weile als Lehrerin, schraubte jedoch meine Stundenanzahl herunter und begann mir mein Herzensbusiness nebenbei aufzubauen. 2019 habe ich mein erstes Buch "The Yogis Cleanse" veröffentlicht, ich fing wieder an, Yoga zu unterrichten und Tagesretreats zu organisieren.

In den Ferien gab ich Yogaretreats, die mir so viel Kraft gegeben gaben, wie nichts anderes auf dieser Welt und tief in mir wusste ich: Das ist genau das, was ich machen möchte: Menschen durch meinen Erfahrungen dabei helfen, die spannende Reise in ihr Inneres anzutreten, sich selbst kennen und lieben zu lernen, um so das Leben zu erschaffen, das sie sich tief in sich so sehr wünschen. Ich möchte nicht nur Yogalehrerin sein, ich möchte Leben transformieren!

Alles schien in die richtige Richtung zu laufen, doch meine Geräuschempfindlichkeit wurde immer schlimmer. Ich habe mich von Wochenende zu Wochenende gekämpft, bis ich eines Tages einfach zusammen gebrochen bin. In meinem Körper hatte sich durch den Lärm in der Schule so viel Anspannung angesammelt, dass er nicht mehr konnte. Mein Plan war, nach meinem Sabbatjahr den Absprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch so weit kam es nicht. Nach diesem Zusammenbruch fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte meine Intuition so lange ignoriert, die 1000 Zeichen unter den Teppich gekehrt, bis ich am Ende meiner Kräfte war. 

Und in diesem Moment, als ich auf meinen Knien nach Luft schnappte, habe ich mir selbst ein Versprechen gegeben: 

Ich werde ab hier und heute auf meine innere Stimme vertrauen. Ich werde nie wieder meine Intuition ignorieren und egal wie, ganz egal, was es kostet, ich werde dem Weg meines Herzens folgen. 

Auch wenn es auf dem Papier und mit dem Verstand überhaupt keinen Sinn ergeben hat. Ich habe nach einiger Zeit, inmitten der Corona Pandemie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und meine lebenslange Verbeamtung hinter mir gelassen. 

Der Hafen der Sicherheit, der mir am Ende fast meine Gesundheit gekostet hat, hat sich am Ende wie ein Käfig angefühlt.  

Heute lebe ich mein Traumleben, ich bin frei, unabhängig, lebe im Winter endlich auf einer Insel und gebe transformierende Retreats weltweit, die mein Herz mit unglaublich viel Dankbarkeit füllen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch persönlich durfte ich auf dieser Reise unglaublich viel lernen...

Schon immer wollte ich, dass es jedem Menschen um mich herum gut geht. Ich habe die Bedürfnisse von anderen über meine eigenen gestellt und mich selbst nicht als Priorität gesehen. Ich war sogar ziemlich hart und streng mit mir selbst.

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Ich habe von klein auf gelernt, mich Situationen anzupassen und war unglaublich harmoniebedürftig, auch wenn ich dafür Dinge unausgesprochen ließ oder herunter schluckte. Ich wollte niemanden enttäuschen oder fallen lassen und hatte unglaubliche Angst vor Konflikten und Streit.

Ich war schon immer sehr gut darin, dass sich meine Mitmenschen wohl und gut fühlen, auch wenn ich mich dafür verbiegen musste. Das hat sich in meinem Job geäußert, in meinen Beziehungen und in meinen Entscheidungen.

Tief in mir wusste ich schon lange, wie ich mein Leben leben wollte. Ich wollte schon immer im Winter auf einer Insel leben und meine Leidenschaft für persönliche Weiterentwicklung, Yoga und ganzheitliche Gesundheit weiter geben, aber vor allem wollte ich frei sein. 

Aber ich habe mich gefangen gefühlt, ich habe 

Ich habe meine Intuition lange Zeit ignoriert und versucht mit dem Verstand zu handeln. 

Und ich weiß aus eigener Erfahrung: Wenn wir gegen unsere Wahrheit handeln, dann hat das früher oder später

Auswirkungen auf unsere Gesundheit und vor allem unser Wohlbefinden.

Ich habe gegeben, ohne etwas zu verlangen.

Es viel mir sehr schwer, nach Hilfe zu fragen und sie anzunehmen, ich wollte alles alleine schaffen, um Niemandem zur Last zu fallen.

Dabei habe ich mich und meine  Bedürfnisse zu immer mehr aus den Augen verloren und dafür musste

ich irgendwann bitterböse bezahlen...

"You can´t pour from an empty cup!“

Wenn man immer nur gibt, auch wenn man nichts mehr zu geben hat, weil die eigenen Energiereserven leer sind,

kann dies schnell dazu führen, dass man sich selbst verliert. 

 

Und durch diese Eigenschaft war ich immer wieder kurz davor, bis ich aufgrund verschiedener

Einflussfaktoren schließlich völlig ausgebrannt und erschöpft zusammen gebrochen bin.

Ich hatte nichts mehr zu geben; mein Glas war komplett leer.

 

Dieser Tiefpunkt hat mich gezwungen, mein Leben komplett auf den Kopf zu stellen.

 

Ich habe einen Weg aus dieser Situation gefunden, der mich gezwungen hat, einen Teil von mir aufzugeben. Überzeugen und Muster, die mir schon lange nich mehr gedient haben und die mich klein gehalten haben, habe ich gegen neue, kraftvolle Glaubenssätze, die meinem Wachstum dienen, umgewandelt. 

Ich habe viele Menschen verloren, die ich durch diesen Weg mit anderen Augen sehen konnte.

Doch das Schöne an dieser Arbeit ist immer, dass unendlich viele neue Türen aufgehen, wenn wir bereit sind,

eine Tür zu schließen, an der wir schon so lange krampfhaft festhalten.

 

Seit diesem radikalen Lebenswandel habe ich so viel mehr Energie zur Verfügung; meine Beziehungen sind tiefer und echter geworden und ich lebe ein Leben, das im Einklang mit meinem wahren Selbst ist.

Ich habe alte Masken und Rollen abgelegt, die mir schon lange nicht mehr gedient haben.

Auf dieser langen Reise zu mir selbst habe ich gelernt, mir selbst ein guter Freund zu sein,

meine Grenzen und Bedürfnisse kennen zu lernen und ihnen auch Raum zu schenken.

Ich habe gelernt, mich selbst als Priorität zu sehen und wahrzunehmen, wenn ich außer Balance gerate, um rechtzeitig zu reagieren. Ich habe keine Angst mehr davor, was andere von mir denken. 

 Und seitdem teile ich bedingungslos und voller Leidenschaft alle Tools,

die mir bei meinem Weg zu mir selbst geholfen haben. Meine größten Herzensprojekte sind meine Retreats, da hier die größte Transformation stattfinden kann.

Denn für mich gibt es nichts erfüllenderes, als zu beobachten, wie meine Schüler ihr Leben zu verändern

und lernen, sich selbst so anzunehmen, wie sie eigentlich sind.

So, wie wir alle waren, bevor wir durch Konditionierung und Erfahrung klein gemacht wurden: frei, glücklich und voller Liebe!

 

Wir müssen nicht darauf warten, bis uns das Leben in die Knie zwingt, weil wir unsere innere Stimme so lange ignoriert haben. Wir können heute, hier und jetzt die bewusste Entscheidung treffen, etwas zu verändern. 

Wir können lernen, uns nicht länger als Opfer unserer Umstände und Situationen zu sehen, sondern aktiv

alte Muster ablegen und gegen neue, kraftvolle Überzeugungen und Routinen eintauschen. 

Vor 4 Jahren habe ich meine Leidenschaft für Yoga zum Beruf gemacht und ein wunderschönes Yogastudio

in der Nähe von München eröffnet. Daraufhin folgte meine Liebe für Retreats, bei der ich auch meine Liebe fürs Reisen ausleben darf, was unseren Horizont unglaublich erweitern kann. 

Meine Liebe für gesunde Ernährung und Kreativität lasse ich in meine Arbeit einfließen.

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Fun fact

2014-2015 gewann ich die ZFD Kochsendungen Küchenschlacht und Topfgeldjäger, wodurch ich die Ehre hatte inspirierende Köche und Persönlichkeiten wie Alfons Schuhbeck, Alexander Herrmann, Horst Lichter, Johann Lafer, Björn Freitag, Cornelia Poletto, Nelson Müller und viele mehr persönlich kennen zu lernen. Das war eine ganz besondere Erfahrung für mich, die mich erkennen lassen hat, dass wir zu allem in der Lage sind, wenn wir an uns glauen. Dass kein Traum zu groß für unser Leben ist....

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